Landraub für Ethanol in Moçambique
Von Adam Welz, April 2009Die Agrotreibstoffindustrie in Moçambique wird von staatlicher Seite massiv vorangetrieben. ProCana, ein Grossprojekt zur industriellen und exportgerichteten Produktion von Ethanol aus Zuckerrohr, beansprucht mehr als 30´000 ha (75´000 acres) Land, welches der indigenen Bevölkerung abgerungen wird. Das Projekt bedroht auch bestehende Naturpärke, wie den Transnationalen Park und andere Naturschutzprojekte. Da die Plantagen in trockenem Gebiet aufgebaut werden sollen, ist dafür massive Bewässerung notwendig, wozu der nahegelegene Massingir-Fluss angezapft werden soll.
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Geld ist Land
Lali Cambra, 10. Dezember 2008Reiche Länder und multinationale Unternehmen sichern sich Lebensmittelreserven, indem sie "Nahrungskolonien" in armen Ländern gründen. Die FAO warnt vor diesem Neokolonialismus und manche Staaten erlassen Schutzgesetze.
"Nie werden wir mit dem grossflächigen Anbau von Energiepflanzen unser westliches Mobilitätsproblem lösen können, dafür verschlimmern wir die Hunger- und Umweltprobleme in den Südländern massiv. Ein weltweiter Stopp dieses Irrweges ist dringend nötig."
Maya Graf, Nationalrätin Grüne, Biobäuerin
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- weniger und energiesparend Auto fahren (Treibstoff-Spartipps, weitere auf www.eco-drive.ch)
- öfter den öffentlichen Verkehr und das Fahrrad benutzen
- Reisen per Flugzeug einschränken
- regionale und saisonale Produkte aus fairem Handel bevorzugen
- Dritte für die Problematik der Agrotreibstoffe sensibilisieren
